Das En­ga­ge­ment im Ka­ta­stro­phen­schutz

Der BKS - Bun­des­ver­band ei­gen­stän­di­ger Ret­tungs­diens­te und Ka­ta­stro­phen­schutz e. V. hat schon bei sei­ner Grün­dung die Mit­wir­kung im Ka­ta­stro­phen­schutz in der Sat­zung ver­an­kert. In drei Bun­des­län­dern (Hes­sen, Nie­der­sach­sen und im Saar­land) sind Mit­glie­der des Bun­des­ver­ban­des ei­gen­stän­di­ger Ret­tungs­diens­te e.V. als Ka­ta­stro­phen­schutz­or­ga­ni­sa­ti­on an­er­kannt. Un­ser Ziel ist, auch in den an­de­ren Bun­des­län­dern die An­er­ken­nung durch­zu­set­zen. Lei­der ha­ben bis heu­te die auf die Feu­er­wehr bzw. die Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen zu­ge­schnit­te­ne Struk­tu­ren im­mer wie­der be­wirkt, daß der Ka­ta­stro­phen­schutz durch pri­va­te Ret­tungs­dienst­or­ga­ni­sa­tio­nen nicht flä­chen­de­ckend rea­li­siert wer­den konn­te.

Es war bis­her nicht mög­li­ch, ei­gen­stän­di­ge Ein­hei­ten pri­va­ter Un­ter­neh­men oh­ne den Wi­der­stand von Be­hör­den oder Ver­bän­den im Ka­ta­stro­phen­schutz zu eta­blie­ren. Den­no­ch ha­ben pri­va­te Un­ter­neh­men ge­zeigt, daß Sie in der La­ge sind, bei der Be­wäl­ti­gung von Groß­scha­dens­er­eig­nis­se oder Ka­ta­stro­phen mit­zu­wir­ken.

Zahl­lo­se Bei­spie­le zei­gen, daß pri­va­te Un­ter­neh­men durch­aus wil­lens und in der La­ge sind, si­ch am Ka­ta­stro­phen­schutz ak­tiv zu be­tei­li­gen.

In An­be­tracht der Tat­sa­che, daß si­ch die Pri­va­ten im­mer mehr auch mit pe­ri­phe­ren Be­rei­chen des Ret­tungs­diens­tes be­fas­sen, will si­ch der BKS e.V. in das be­stehen­de Sys­tem im Ka­ta­stro­phen­schutz ein­brin­gen. Der BKS e.V. ver­tritt die Auf­fas­sung, daß ei­ne Aus­gren­zung der „Pri­va­ten“ aus der Ver­sor­gung der Be­völ­ke­rung er­st recht in Not­la­gen nicht statt­fin­den darf, da Fach­per­so­nal und Aus­stat­tung vor­han­den sind, um in die­sen Fäl­len sinn­voll und ef­fek­tiv hel­fen zu kön­nen.

Den ver­ant­wort­li­chen Stel­len ha­ben und wer­den wir in kon­kre­ten Fäl­len un­se­re Be­reit­schaft zur Mit­wir­kung im Ka­ta­stro­phen­schutz mit­tei­len. Wir ge­hen da­von aus, daß dem ei­nen oder an­de­ren no­ch die Pas­sa­ge aus dem Grund­ge­setz ge­läu­fig ist, in der es heißt: “Ei­gen­tum ver­pflich­tet“. Wir sind ge­spannt, mit wel­chen Ar­gu­men­ten den „Pri­va­ten“ in Zu­kunft no­ch das „Ro­si­nen­pi­cken“ vor­ge­wor­fen wer­den kann.

Wir hof­fen auf Mit­wir­kung der für die Ge­fah­ren­ab­wehr Ver­ant­wort­li­chen bei der Schaf­fung ei­nes Kon­zep­tes zur In­te­gra­ti­on pri­va­ter Ka­ta­stro­phen­schutz­ein­hei­ten.

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